Zanderlaichhilfen (by webmaster)

Jeder kennt ihn und jeder will einen - nein - viele davon fangen. Die Rede ist - wer hätte es geahnt - von Sander lucioperca.

Sander lucioperca - Zander

Da der edle Fisch nun mal verdammt viel Geld auf die Besatzkosten haut, haben wir nachgedacht, was man denn da tun kann. Nachdem der Gewässerwart im Oktober 2015 auf einem Lehrgang am bayerischen Institut für Fischerei - LfL war, hat er da mal nachgefragt und prompt auch Informationen von einem Ausbilder erhalten.

Und da war die Idee für Zanderlaichhilfen auch schon geboren. Google sei Dank, hab ich auch einiges an Material gefunden und schon konnte es los gehen.

-->In der Galerie alle Bilder ansehen!


Das Grundgerüst

Hier kamen gewöhnliche Baustahlmatten mit eine Gitterweite von 15 cm zum Einsatz, die U-förmig abgekantet wurden.



Der Zuschnitt erfolgte mit 1,15 x 1,70 m. Auf zwei seiten wurden dann entsprechend die Abkantung vorgenommen.



Das Material für das Grundgerüst wurde mit freundlicher Unterstützung von der Firma Haustechnik Fischer Michael zur Verfügung gestellt.



Tannenzweigen wurden durch das Metallgerüste gefädelt und wo nötig mit Kabelbinder fixiert.



Damit wir die Zanderlaichhilfen wieder finden um sie zu kontrollieren und wieder zu bergen, wenn die Zander sie verlassen haben, wurden Kanister als Sichtbojen verwendet. Die Nester werden etwa bis Ende August/September im Gewässer verbleiben.



Die Zandernester wurden erstmals in eine Tiefe von 4,5 Meter gesetz. Das hat sich aber als deutlich zu tief herausgestellt. Künftig sollen die Laichhilfen in einer Tiefe von 1 - max 2 m platziert werden.



Mit dem Ruderboot wurden die Zanderlaichhilfen in unserem Weiher verteilt.

Insgesamt haben unser Kapitän und der erste Maat 8 Zandernester (Weiherfläche: 2,3 ha) ausgebracht.